{"id":40,"date":"2019-04-26T20:44:10","date_gmt":"2019-04-26T18:44:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.iwaes.de\/?page_id=40"},"modified":"2019-04-26T22:36:28","modified_gmt":"2019-04-26T20:36:28","slug":"ap-3-gebaeudeenergetik-und-gebaeudetechnik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.iwaes.de\/?page_id=40","title":{"rendered":"AP 3 &#8211; Geb\u00e4udeenergetik und Geb\u00e4udetechnik"},"content":{"rendered":"\n<p>Das AP 3 \u201eGeb\u00e4udeenergetik und Geb\u00e4udetechnik\u201c bildet eine wesentliche Grundlage und insbesondere die Schnittstelle f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung der Planung der st\u00e4dtebaulichen Struktur mit der energetischen Funktion und Planung der Infrastruktur der Siedlungswasserwirtschaft. Hierbei sind zun\u00e4chst geb\u00e4ude- und nutzungsabh\u00e4ngige Bedarfsprofile f\u00fcr W\u00e4rme und K\u00fchlung auf Geb\u00e4udeebene zu definieren bzw. zu generieren. Daraus sind dann \u2013 unter Zugrundelegung geeigneter System- und Anlagenkonzepte und Schnittstellen f\u00fcr W\u00e4rme- und K\u00e4lteerzeugung, Verteilung und Nutzen\u00fcbergabe in den Geb\u00e4uden \u2013 resultierende Lastprofile f\u00fcr die unterirdische Infrastruktur (thermisch aktivierter Hybridkanal) abzuleiten. Die einzelnen Lastprofile f\u00fcr unterschiedliche Geb\u00e4ude- und Nutzungstypen werden zu entsprechenden Gesamtprofilen f\u00fcr die Gesamtbewertung und Optimierung sowie f\u00fcr den energetischen Vergleich mit einer konventionellen L\u00f6sung aggregiert. Zum anderen werden sie in reduzierte Modelle \u00fcberf\u00fchrt, die f\u00fcr die Anwendung in einem vereinfachten Gesamtmodell tauglich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgangspunkt der energetischen Analyse und Bewertung des betrachteten Stadtquartiers bilden geb\u00e4ude- bzw. nutzungsbezogene W\u00e4rme- und K\u00fchlbedarfsprofile (Leistungen und Energien). Diese sind f\u00fcr die relevanten Geb\u00e4udetypen und Nutzungsarten zu erstellen. Hierzu werden die im Quartier zu ber\u00fccksichtigenden Geb\u00e4ude und Nutzungsprofile zun\u00e4chst kategorisiert und in Geb\u00e4ude- und Nutzungs-Gruppen zusammengef\u00fchrt. Die Zusammenstellung bzw. Generierung\/Berechnung der W\u00e4rme- und K\u00fchlbedarfsprofile erfolgt in Abh\u00e4ngigkeit von den jeweiligen Eigenschaften der Geb\u00e4ude bzw. Nutzungsprofile im Wesentlichen auf eine von drei Arten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Dynamische thermisch-energetische Geb\u00e4udesimulationen<\/li><li>Verwendung und ggf. Anpassung vorhandener Geb\u00e4ude-Bedarfsprofile<\/li><li>Verwendung und ggf. Anpassung vorhandener prozessabh\u00e4ngiger Bedarfsprofile<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In Abstimmung mit den thermisch-energetischen sowie hydraulischen Eigenschaften und Anforderungen der thermisch aktivierten Hybridkan\u00e4le, die aus AP 1 und AP 2 resultieren (Leistungs- und Energiekapazit\u00e4ten, Temperaturen, Betriebsmassenstr\u00f6me), werden f\u00fcr jede Geb\u00e4ude- und Nutzungs-Gruppe abgestimmte System- und Anlagenkonzepte erstellt und vordimensioniert. Daraus werden f\u00fcr jede Geb\u00e4ude- und Nutzungs-Gruppe samt zugeh\u00f6riger Anlagentechnik st\u00fcndlich aufgel\u00f6ste Lastprofile f\u00fcr den W\u00e4rmeentzug aus und den W\u00e4rmeeintrag in die unterirdische Infrastruktur erstellt und einer Sensitivit\u00e4tsanalyse unterzogen. Die Lastprofile und deren Sensitivit\u00e4ten werden fallabh\u00e4ngig durch punktweise quasi-station\u00e4re Berechnung oder dynamische Anlagensimulationen ermittelt. Sie liegen nach Abschluss dieser Arbeiten somit in Form von parametrisierten Datens\u00e4tzen bzw. Berechnungstabellen samt Metainformationen sowie Simulationsmodellen vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur umfassenden und iterativen Auslegung sowie Optimierung des Gesamtsystems Nutzung\/St\u00e4dtebau-Anlagentechnik-W\u00e4rmeverbund sind reduzierte bzw. vereinfachte Lastprofil-Modelle erforderlich, damit der Aufwand f\u00fcr die erforderlichen Berechnungen sowie Datenhaltungen und -auswertungen vertretbar bleibt. Die in AP 3 erarbeiten Simulationsmodelle und Daten werden deshalb in diesem Arbeitspaket weiter ver- bzw. bearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die in AP 3 erarbeiteten Daten und Modelle erlauben zusammen mit der Abbildung des thermisch-energetischen Verhaltens des W\u00e4rmeverbundnetzes (AP 1) eine Bewertung der energetischen Gesamteffizienz der angestrebten Stadtquartiersl\u00f6sung. Um diese L\u00f6sung energiewirtschaftlich und \u00f6kologisch bewerten zu k\u00f6nnen, ist ein Vergleich der im Forschungsprojekt entwickelten Variante mit einer konventionellen L\u00f6sung erforderlich. Dies erfolgt durch eine vergleichende Berechnung (rechnerische Absch\u00e4tzung, ggf. simulationsgest\u00fctzt) des jeweils extern zuzuf\u00fchrenden Endenergiebedarfs und dessen Umrechnung in entsprechende Prim\u00e4renerie-Bedarfswerte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das AP 3 \u201eGeb\u00e4udeenergetik und Geb\u00e4udetechnik\u201c bildet eine wesentliche Grundlage und insbesondere die Schnittstelle f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung der Planung der st\u00e4dtebaulichen Struktur mit der energetischen Funktion und Planung der Infrastruktur der Siedlungswasserwirtschaft. Hierbei sind zun\u00e4chst geb\u00e4ude- und nutzungsabh\u00e4ngige Bedarfsprofile f\u00fcr W\u00e4rme und K\u00fchlung auf Geb\u00e4udeebene zu definieren bzw. zu generieren. 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