Integrative Betrachtung einer nachhaltigen Wärmebewirtschaftung von Stadtquartieren im Stadtentwicklungsprozess

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IV. Projekttreffen 16.06.20

Das vierte Projekttreffen aller Projektpartner fand am 16.06.20 ebenfalls digital statt. Zunächst stellten alle Projektpartner den aktuelle Stand der Bearbeitung vor. Anschließend wurden alle Beteiligten über die Ergebnisse der dritten Projektwoche informiert und das weitere Vorgehen im Projekt diskutiert.

IV. Projektwoche 25.-28.05.20

Aufgrund der aktuellen Lage wurde unsere vierte Projektwoche auf eine Online-Plattform verlegt. Zunächst informierten die Projektpartner über den Stand der jeweiligen Arbeit. Nachdem im letzten Projekttreffen festgestellt wurde, dass das zu betrachtende Gebiet im Rosenstein, durch die mögliche Interimsoper nicht mehr geeignet ist, wurde beschlossen das Projekt mit einem neuen Teilgebiet des Rosensteinquartiers fortzuführen. Somit haben alle bearbeitenden ihre bisherigen Ergebnisse auf das neue Gebiet B1 angepasst.
Des Weiteren hat die Firma Frank die thermische Auslegung in dem Gebiet und die Firma Klinger und Partner die Dimensionierung des Abwassernetzes für das neue Gebiet abgeschlossen.

Um die Abstimmung zwischen den einzelnen Partnern noch weiter zu verbessern wurde ein sich im 14tägigen Rhythmus wiederholender Jour Fixe eingeführt.

Abschließend wurden die nächsten Handlungsschritte besprochen und die erste digitale Projektwoche war erfolgreich.

Gebiet B1 des neugeplanten Rosensteinquartiers (Quelle: asp Architekten)

RES:Z Querschnittstreffen „Transfer und Institutionierung“ am 10.03.20

Am Dienstag dem 10.03.20 trafen sich die Partner des Querschnittverbundes Ressourceneffiziente Stadtquartiere im Haus der DECHEMA, in Frankfurt am Main. Das IWAES-Team wurde durch Serena Oberecker/AfU Stuttgart, Corinna Schittenhelm/TUK und Till Kugler/IGS vertreten. Zunächst stellte jeder Verbundpartner seinen bisherigen Bearbeitungsstand und seine Herangehensweise an das Schwerpunktthema vor. Das Team IWAES zeigte die Besonderheiten des Projektes auf: die Energieleitplanung, die frühzeitig in den Städtebaulichen Entwurf integriert werden kann sowie die thermische Nutzung der Abwasserkanäle, als Transport und Entzugselement der Wärme- und Kälteversorgung in einem Stadtquartier. Hinsichtlich des Transfers wurde auf das Reallabor Rosenstein, unsere speziell an Kommunen gerichteten Workshops sowie unseren geplanten Leitfaden hingewiesen. Durch die Vorträge aller Verbundpartner wurden Schnittmengen mit anderen Projekten ersichtlich und es konnten Einblicke sowie Erkenntnisse bezüglich des weiteren Vorgehens gewonnen werden. Ferner wurden am Nachmittag Vorträge bezüglich des juristischen Rahmens, in dem sich die nachhaltige Stadtentwicklung befindet, abgehalten. Zudem wurde diskutiert in welcher Berichtsform die Endergebnisse aufgearbeitet werden sollen.

III. Projekttreffen am 03.03.20

Das dritte Projekttreffen aller Projektpartner fand am 03.03.20 statt. Zunächst stellten alle Projektpartner den aktuelle Stand der Bearbeitung vor. Anschließend wurden alle Beteiligten über die Ergebnisse der dritten Projektwoche informiert und das weitere Vorgehen im Projekt diskutiert.

Herr Prof. Kurth informierte die Projektpartner zudem über den aktuellen Stand der geplanten Interimsoper innerhalb des Untersuchungsgebiets im Rosensteinquartier. Daraufhin wurden verschiedene Möglichkeiten zum Umgang mit der Situation ausgelotet. 

Des Weiteren hielt Herr Seitz von der Firma FRANK einen Vortrag über das im Projekt zum Einsatz kommende Wärmerückgewinnungssystems PSK Thermpipe® und gab den Projektpartnern einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten sowie die zu beachtenden Parameter des Systems.

Wärmerückgewinnungssystems PSK Thermpipe® der Firma FRANK

Abschließend wurden die Termine des IV.Projekttreffens und der IV.Projektwoche festgelegt.

Interimsoper

Zum Zeitpunkt der Antragstellung wurde der Teilbereich C1 des Rosensteinquartiers als Untersuchungsgebiet ausgewählt, da dieser gemäß dem Zeitplan für die Freilegung des Gebiets als erster Abschnitt für eine Bebauung bereit sein soll. Im Gebiet C1 müssen die bereits sanierten Wagenhallen, die Alexander-Fleming-Schule sowie die Hedwig-Dohm-Schule und zwei erhaltenswerte historische Bahngebäude berücksichtigt werden.

Die Stadt Stuttgart diskutierte innerhalb der ersten Monate der Projektlaufzeit über eine Sanierung und Erweiterung der Staatsoper. Um die Bauarbeiten zu ermöglichen, muss eine Interimsoper zur Verfügung gestellt werden. Als Standort für die Interimsoper wurde die Fläche östlich der Wagenhallen im Teilbereich C1 untersucht. Vorerst wurden jedoch keine Beschlüsse gefasst. Eine Umsetzung ist jedoch wahrscheinlich. Bei allen Partnern des Verbundprojekts besteht Konsens darüber, dass durch eine weitere, flächenmäßig große Nutzung in Verbindung mit dem Bestand zu viele Zwangspunkte bestehen, um ein funktionierendes System zu entwickeln.

Interimsoper an den Wagenhallen (Landeshauptstadt Stuttgart 2019: Pressekonferenz nach Verwaltungsrat 05.11.2019)

Darüber hinaus stellen die Wagenhallen aber vor allem auch die Interimsoper außergewöhnliche Nutzungen dar (untypische thermische Lastgänge und Wasserverbräuche), welche die Übertragbarkeit der Ergebnisse des Forschungsprojekts auf andere Gebiete stark einschränken. Aufgrund des Bearbeitungsstands des Verbundprojekts wurde beim Projekttreffen am 03.03.2020 von allen Verbundpartner ein Wechsel des Untersuchungsgebiets innerhalb des Rosensteinquartiers in Betracht gezogen. Aktuell wird geprüft ob ein Wechsel von Teilgebiet C auf das Teilgebiet B möglich ist. Dieses Gebiet besitzt einen für Stadtquartiere üblichen Mix aus Wohnfläche, Arbeitsfläche usw. und kann als Reallabor für das Forschungsprojekt genutzt werden.

III. Projektwoche vom 17-20.02.20

In der dritten Projektwoche vom 17-20.02.20 informierten die Projektpartner zunächst über den Stand der jeweiligen Arbeit. Anschließend stellte Herrn Kugler die Messergebnisse im Luftkanal vor.

Anschließen teilte sich das Team in zwei Arbeitsgruppen und Herr Ryba, Herr Kugler und Frau Oberecker beschäftigten sich mit der Lastgangermittlung aus Arbeitspaket 3, sowie mit der Dimensionierung des Abwasserkanals und des hydraulischen Systems aus Arbeitspaket 1.

Zur gleichen Zeit arbeiteten Frau Schittenhelm und Herr Vincent an der Auswertung des Siegerentwurf der asp Architekten. Hier wurde die Gebäudedichte, sowie die Nutzungsarten bestimmt und anhand des Lageplans abgebildet.

Anschließend wurde gemeinsam über das Erstellen des Zwischenberichts, sowie die Vorbereitung auf das Querschnittstreffen diskutiert und Vorgehensweisen festgelegt.

III. Projektwoche am IGS

II. Projekttreffen am 23.10.19

Am 23.20.19 versammelten sich die Projektpartner zum zweiten Projekttreffen. Hier wurde zunächst der aktuelle Stand des städtebaulichen Wettbewerbs sowie der Stand der Bearbeitung der einzelnen Projektpartner vorgestellt. Anschließend trugen die Teilnehmenden der zweiten Projektwoche ihre Ergebnisse der zweiten Projektwoche vor. Abschließend diskutierten die Anwesenden über das weitere Vorgehen im Projekt.

Das nächstes Projekttreffen wird am 3. März 2020 und die nächste Projektwoche vom 17.2.2020 – 20.2.2020 am IGS stattfinden.

II.Projekttreffen

II. Projektwoche vom 07-10.10.19

Innerhalb der zweiten Projektwoche (07.10.-10.10.19) beschäftigten sich Frau Schittenhelm, Frau Oberecker, Herr Kugler und Herr Ryba zunächst mit dem Arbeitspaket 6a („Interne Kommunikation“). Frau Schittenhelm präsentierte eine Protokollvorlage, die gleichzeitig als To-Do Liste fungiert. So können die Ergebnisse der PW nachvollziehbar für die interne Kommunikation (AP6a) als auch als Arbeitshilfe für die einzelnen Projektpartner genutzt werden.

Zudem beschäftigten sich die Anwesenden mit Arbeitspaket 1. Hierzu erstellten die Teilnehmer eine Liste potentieller Nutzungen der geplanten Gebäude nach Bauwerkszuordnungskatalog. Dies dient als Grundlage für die Dimensionierung des Hybridkanalsystems und der Hausanschlüsse. Herr Knoche von Klinger und Partner konnte hier mit seiner Expertise zu den Bedarfen an die Leistung/den Kanal, sowie die Anforderung an die Anschlussstellen an/in den Gebäuden unterstützen.

Hinsichtlich der Ergebnisse der Masterarbeit von Herrn Kugler und der Expertise von Herrn Ryba bezüglich Wärmespeicherung im Untergrund wurde nach alternativen Möglichkeiten zur langfristigen Wärmespeicherung gesucht.

Des Weiteren diskutierten alle Teilnehmer über die Herangehensweise beim Erstellen der Lastgänge der geplanten und bestehenden Gebäude, welche in Arbeitspaket 3 enthalten sind.

Die Ergebnisse konnten in einer Präsentation zusammengefasst werden, um sie beim nächsten Projekttreffen allen Projektpartnern vorzustellen.

II. Projektwoche am IGS

Workshop „Nachhaltige Wärmebewirtschaftung von Stadtquartieren“ am 11.07.2019

Am 11.07.2019 trafen sich Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen im Tagungszentrum „Campus.Guest“ der Universität Stuttgart, um sich zu dem Themenkomplex der nachhaltigen Wärmebewirtschaftung in Stadtquartieren auszutauschen. Im Rahmen dieser Veranstaltung informierten die Referenten die weiteren Teilnehmer über diverse für das Projekt IWAES relevante aktuelle Entwicklungen und Projekte. Unter anderem stellten die Architekturbüros Laux Architekten GmbH sowie ASP Architekten GmbH die in Phase 2 des städtebaulichen Wettbewerbs der Stadt Stuttgart zur Entwicklung des Rosensteinquartiers mit Platz 2 und Platz 1 ausgezeichneten Entwürfe vor. Zwischen den jeweiligen Beiträgen fanden angeregte Diskussionen statt.

Katja Wendler (DECHEMA e.V.) klärt über das Querschnittsprojekt ReQ+ auf.

Das Projektteam möchte sich hiermit erneut bei allen Teilnehmern für den Input und die angeregten Gespräche bedanken! Wir freuen uns darauf Sie in weiteren, im Rahmen des Projektes IWAES stattfindenden Workshops wiederzusehen und freuen uns auf einen regen Gedankenaustausch auch über die Workshops hinaus.

Kick-Off RES:Z- Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft

Prof. Moormann beim Vorstellen des Wärmeverbundnetzes
Thermisch aktivierter Hybridkanal der Firma Frank GmbH

Vom 05.06.2019-06.06.2019 trafen sich alle Partner des wissenschaftlichen Querschnittsprojektes zur BMBF-Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft (RES:Z)“ im DECHEMA Forschungsinstitut in Frankfurt am Main. Das Treffen diente dem Kennenlernen der Verbundpartner untereinander sowie der Vorstellung der Inhalte der einzelnen Forschungsprojekte. Herr Prof. Dr. Moormann (IGS) stellte das Verbundprojekt IWAES zusammen mit Herrn Hahn (Stadt Stuttgart) vor. Die Vorträge wurden durch eine Posterschau im Vorraum ergänzt, die sich die Teilnehmer im Rahmen der Pausen näher anschauen konnten. Unsere Poster wurden zwecks der Anschaulichkeit durch ein Modell eines Hybridkanals des Verbundpartners FRANK GmbH ergänzt.

Die Veranstaltung bot einen guten Rahmen, um die weiteren Forschungsprojekte sowie die Akteure des Querschnittsprojekts kennenzulernen und potentielle Überschneidungen bezüglich der Forschungsfragen auszumachen. Während der Projektlaufzeit sind weitere, ähnliche Treffen angedacht. Die Termine sind noch nicht bekannt.

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